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Chronik

Chronik TT-Abteilung

{tab=Die Zeit vor 1981}

Die ersten aktivitäten im Tischtennis gab es in Nittenau bereits kurz nach dem Krieg. Der Virus Tischtennis wurde von einem auswärtigem Kirchenmaler nach Nittenau getragen. Schon bald war eine kleine Gruppe um Georg Lacher enstanden die regelmäßig im Jakobsaal Tischtennis spielte. Damit man im Winter überhaupt spielen konnte mußte jeder Teilnehmer eine Handvoll Kohlen mitbringen, damit man heizen konnte. Den ersten Höhepunkt gab es dann 1948 mit der ersten Nittenauer Stadt- meisterschaft. Den Titel holte allerdings nicht wie alle erwarteten Georg Lacher, sondern das sportliche Multitalent Werner Schulz. Bis Tischtennis im TSV gespielt wurde dauerte es noch bis 1957. Am 18. September wurde die TT-Abteilung bei einer Ausschußsitzung offiziell beschloßen. Erster Spartenleiter wurde Hans Michl.

Von 1958 bis 1963 übernahm Josef Rothbauer dieses Amt. Die größsten Erfolg in dieser Zeit erziehlten die Nittenau TT-Spieler unter Abteilungsleiter Hans Bacher von 1963 bis 1966. In dieser Zeit wurde der TSV Nittenau im TT-Bezirk erstmals ein Begriff. Von 1966 bis 1967 leitete Erich Poller die Abteilung, bevor sie zum ersten Mal auseinander fiel. Drei Jahre später wurde die Abteilung wiederum unter Ercih Poller wiedergeründet. Ab 1974 übernahm Franz Reber die Abteilung. Im Jahre 1978 löste sich die Abteilung dann abermals wieder auf.

{tab=Die Zeit von 1981 bis 1991}

Nach ihrer Auflösung im Jahre 1978 wurde auf die Initiative des damaligen TSV Vorstandes Josef Meier die Abteilung 1981 neu gegründet. Die Stammrolle des BTTV ist auf den 1.Mai 1981 datiert. Maßgeblich waren neben dem neuen Spartenleiter Georg Graßl auch Jugendleiter Klaus Beiderbeck und Kassier Albert Hartwich an der Neugründung beteiligt. Zuerst wurde der Trainingsbetrieb in der Turnhalle an der Fischbacher Straße wieder aufgenommen. Mehrere interessierte Jugendliche sowie der alte Stamm der Herrenmannschaft fand sich regelmäßig zu den Trainingsabenden ein. In der ersten Saison waren zwei Jugendmannschaften gemeldet, die in ihren Ligen den zweiten bzw. dritten Platz belegen konnten. Auch die erste Stadtmeisterschaft nach der Neugründung konnte gleich 1981 ausgetragen werden , und war mit 60 Teilnehmern sehr gut besucht.

In der Saison 82/83 konnte man zusätzlich eine Mädchenmannschaft melden und auch die Herren starteten im Punktspielbetrieb der 3. Kreisliga. Dort belegte man einen respektablen dritten Platz . Auch die Jungen der AKII schafften als Aufsteiger in die dritte Bezirksliga den Vizemeistertitel und stiegen in die zweite Bezirksliga auf. Schon im zweiten Jahr stellte der damalige Jugendleiter Klaus Beiderbeck die Weichen voll auf die Nachwuchsarbeit. Mit einer kontinuierlichen Jugendarbeit und Werbung für den TT-Sport sollte eine Basis für das Bestehen und den Erfolg der TTA geschaffen werden.

Für die Saison 83/84 konnte man insgesamt neun Mannschaften melden. Neben zwei Herren- und vier Jugenmannschaften gingen auch drei Mädchenteams an den Start. Mit annähernd fünfzig Aktiven hat die Abteilung eine Größe erreicht die es in den Jahren vor 1978 nicht gegeben hatte. Bei den Stadtmeisterschaften waren bereits 90 Teilnehmer an den Start gegangen. Und auch die Durchführung der TT-Minimeisterschaften zeigte das die Abteilung keine Nachwuchssorgen hatte. Aber auch die Herrenmannschaft konnte nach dem Meistertitel in der dritten Kreisliga richtig feiern.

In der Saison 84/85 mußte Spartenleiter Georg Graßl aus beruflichen Gründen den Posten des Spartenleiters aufgeben. Doch mit Klaus Beiderbeck und Otto Schwarzfischer waren schnell zwei engagierte Sportler gefunden, die die Abteilung führten. In diesem Jahr waren ebenfalls wieder neun Teams an den Start gegangen, doch gab es nur noch zwei Mädchenmannschaften, dafür griff nun eine Damenmannschaft in den Spielbetrieb ein. Den sportlichen Höhepunkte setzten aber andere. Die erste Herrenmannschaft wurde als Aufsteiger ungeschlagen Meister der 2. Kreisliga (erklärtes Ziel war der Klassenerhalt), und Stefan Seidl qualifizierte sich in der Jugendaltersklasse 3 durch einen Sieg beim Bezirksjahrgangsturnier für die nordbayerischen Wettkämpfe.

Eine Erweiterung auf elf Mannschaften stand 1985/86 an. Es waren zwei Herren-, eine Damen-, sechs Jungen- und zwei Mädchenmannschaften gemeldet. Bei den Jungen gab es gleich Meistertitel und bei den Mädchen eine Vizemeisterschaft. Die Herren I belegten als Aufsteiger in der ersten Kreisliga einen guten vierten Rang, und holten sich überraschend den Kreispokal. Bei den Stadtmeisterschaften die schon fest zum sportlichen Bild Nittenau´s zählten gab es mit 94 Teilnehmern einen neuen Rekord zu verzeichnen.

Für 1986/87 konnte man eine Jungen- und zwei Mädchenmannschaften mehr für die Verbandsrunde melden. Mit zwei Meister- und zwei Vizemeistertitel waren die Jugendlichen auch sehr erfolgreich. Nach der Verstärkung durch den ehemaligen iranischen Jugendnationalspieler Faramarz Mosallanejad schaffte die erste Mannschaft ohne Punktverlust die Meisterschaft in der ersten Kreisliga. Ab der Rückrunde verstärkten sich auch die zweiten Herren mit einem Iraner (Saeid Nadali) scheiterten jedoch knapp am Aufstieg.

In der Saison 87/88 gab es mit 17 Mannschaften einen neuen Rekord zu verzeichnen. Und auch mit 80 aktiven Spielern und Spielerinnen gab es mehr Tischtennisspieler als je zuvor in der Abteilung. Im ersten Jahr nach ihrem Aufstieg in die 3.Bezirksliga wollte man unbedingt die Klasse halten. Für den iranischen Spitzenspieler der holte man sich eine Ausnahmegenehmigung um in mit zu den Auswärtsspielen im Landkreis Cham zu nehmen. Sicherlich war auch das ein Grund für den guten vierten Platz der am Ende dabei heraussprang.

Mit 14 Mannschaften ging die Zahl der Meldungen erstmals zurück. Qualitativ konnten man jedoch eine Steigerung erreichen. Die Mädchen spielten erstmals in der Oberpfalzliga. Die Jungen wurden ungeschlagen Meister der 2. Bezirksliga und stiegen in die Oberpfalzliga auf. Nach dem Abgang des iranischen Spitzenspieler standen die Herren I vor einer schwierigen Saison. Doch dank eines immer besser werdenden Richard Rieder konnten man den Klassenerhalt erreichen. Die Herren II machten dort weiter wo man in der Rückrunde der vergangenen Saison aufgehört hatte. Sie wurden Meister in der 3. Kreisliga und stiegen somit auf.

In die Saison 1989/90 ging die TT-Abteilung mit einer erweiterten Führungsmannschaft. Otto Schwarzfischer und Fritz Lanzl übernahmen nun mehr Aufgaben in der Abteilung um Spartenleiter Klaus Beiderbeck zu entlasten und Jürgen Hasenbach übernahm das Amt des Jugendleiter. Sportlich waren die Jungen I die beste Mannschaft des TSV. Als Aufsteiger holte man die Meisterschaft in der Oberpfalzliga und wurde auch Bezirkspokalsieger. Die erste und zweite Herrenmannschaft konnte nach dem Einsatz jeweils eines Jugendspielers in ihren Reihen die nötige Verstärkung für den Klassenerhalt rekrutieren. Erfreulich war im Erwachsenenbereich insbesondere die Damenmannschaft die den lang ersehnten Aufstieg in die dritte Bezirksliga schaffte.


In der Saison 1990/91 waren die Jungen I zum Aushängeschild der Abteilung geworden. In der neugeründeten Bayernliga konnte mann am Ende einen guten vierten Platz belegen, obwohl sicherlich mehr möglich gewesen wäre. Für die erste Herrenmannschaft war nach dem Wechsel von Spitzenspieler Richard Rieder zum Landesligisten TB Regenstauf oberstes Ziel nicht in die Kreisliga abzusteigen, was auch gelang. Einen schmerzlichen Verlust gab es für alle als am 8.Mai 1991 Markus Schwarzer bei einem tragischem Unfall sein Leben lassen mußte. Der von der SpVgg Bruck in der Saison 89/90 in unsere Jugendmannschaft wechselte, spielte in der vergangenen Saison in der ersten

Bayernligajugend mit Jugendleiter, Betreuer und Sponsor Renate

Herrenmannschaft, und war bei allen nicht nur wegen seiner sportlichen Leistung hoch angesehen. Den Gesellschaftlichen Höhepunkt erlebte man am 19./20. Juli bei den Feierlichkeiten zum 10jährigen bestehen der TT-Abteilung. Nicht nur die gut besetzten Mannschaftsturniere, auch die anschließende Feier am 20. Juli wird vielen die dabei waren in Erinnerung bleiben.

{tab=Die Zeit von 1991 - 2001}

Mit 16 Mannschaften startet die TT-Abteilung in die Saison 1991/92. Auch in diesem Jahr setzten die Jugendspieler die sportlichen Akzente. Die 2.Mädchenmannschaft steigt in die Oberpfalzliga auf, Jungen I erreichen Platz 4 in der Bayernliga, und die Mädchen verpassen zwar den direkten Aufstieg in die höchste Jugendspielklasse, steigen aber durch Ausscheidungsspiele dennoch in die Bayernliga auf. Auf bayerischer Ebene ist der TSV Nittenau nun ein Begriff, wie auch die zahlreichen Teilnahmen an bayerischen Meisterschaften zeigen. Im Schulsport wird die Mannschaft der Mädchen Ak IV Nordbayerischer Meister. Robert Bär und Jürgen Hildebrand treten der TT-Abteilung bei. Beide werden in der 4.Herrenmannschaft eingesetzt, wobei Bär mehr und mehr zu einer gesellschaftlichen Verstärkung wird, Hildebrand durch seinen Ost-Dialekt zu überzeugen weiß. Tischtennis vom Feinsten erlebt man bei der Europameisterschaft in Stuttgart, und der Vereinsausflug geht auf Einladung von Hildebrand nach Zwönitz in den Osten. Dort werden unter anderem die Fahreigenschaften des legendären Trabi getestet. Beim JU-Hallenfußballturnier wird die Tischtennismannschaft zum 3.Mal hintereinander Turniersieger und nimmt den gigantischen Glaspokal für immer mit ins Vereinsheim.

Fünf Aufsteiger bringt die Saison 1992/93, unter anderem die Herren I, die es in die 2:Bezirksliga geschafft haben. Der TSV Nittenau und mit Ihr die Tischtennisabteilung stehen ganz im Zeichen des 9.Landkreissportfestes, in dessen Rahmen ein großes Turnier veranstaltet wird. Die Schüler B werden Bayerischer Meister. Bei den Mini-Meisterschaften wird die Teilnehmerzahl nochmals von 66 auf 79 Teilnehmer gesteigert, was nicht zuletzt dem Engagement von Klaus Beiderbeck zu verdanken ist. 1993 beginnt auch der Bau des Vereinsheimes an der Fischbacher Straße, in dem der TSV eine neue Heimat finden soll. Die Tischtennisabteilung beteiligt sich sowohl finanziell durch eine sogenannte Bausteineaktion, als auch praktisch als Helfer am Bau, da eine häufige Nutzung des Gebäudes durch die Abteilung vorauszusehen war. Jürgen Hildebrand verlässt die Abteilung und kehrt zurück nach Zwönitz.

Mit Heinz Richter kehrt für die Saison 1993/94 ein Nittenauer endlich wieder in den TSV zurück, wo er bereits von 1971-78 gespielt hatte. Aber auch er kann den Abstieg der 1.Herrenmannschaft in die 3.Bezirksliga nicht verhindern. Dafür steigen die Damen mit 31:1 Punkten in die 2.Bezirksliga auf. Auch die Mädchen sind nicht mehr in der Bayernliga vertreten. Bei der Stadtmeisterschaft und den Minimeisterschaften wird die magische Teilnehmerzahl von 100 erreicht. Beim JU-Fußballturnier wird der fünfte Erfolg hintereinander eingefahren, und auf dem Nittenauer Bürgerfest ist die Tischtennisabteilung mit einem Gockerlstand vertreten.

Die Saison 1994/95 war bisher das erfolgreichste Jahr seit Bestehen der Abteilung. Nicht weniger als sieben Aufsteiger, darunter allein sechs Meistermannschaften (Herren I / II / III, Mädchen II, Jungen III, Bambini) kann die Tischtennisabteilung vorweisen. Dieser Erfolg wird mit einem Umzug durch Nittenau und einer anschließenden Feier im Vereinsheim gebührend gefeiert. Zum Erfolg der 1.Herrenmannschaft hatte Richard Rieder wesentlich beigetragen. Er war zu Beginn der Saison vom TB Regenstauf in seinen Heimatverein zurückgekehrt. Beim sogenannten Challenge-Day versucht die TT-Abteilung, durch einen Tischtennisfünfkampf möglichst viele Teilnehmer nach Nittenau zu holen.

In die Saison 1995/96 startet die Abteilung mit nicht weniger als 20 Mannschaften und 100 aktiven Spielern. Spitzenspieler Rieder ist nicht mehr dabei. Er zieht aus beruflichen Gründen nach München. Herren IV und Damen III heißen die Aufsteigen in dieser Saison. Leider muss nun auch die 1.Jungenmannschaft nach sechs Jahren Zugehörigkeit von der Bayernliga den Weg in die Oberpfalzliga antreten. Bei den Kreismeisterschaften holt sich die Nittenauer Jugend die Hälfte aller Titel und die Jungenmannschaft wird Bayerischer Meister der Volksschulen. Die gesamte Abteilung wird mit neuen Trainingsanzügen ausgestatten, ein organisatorisches und finanzielles Großprojekt. Laut Hersteller Butterfly wurden noch nie so viele Anzüge auf einmal bestellt.

Mit 23 gemeldeten Mannschaften und 108 aktiven Sportlern ist man 1996/97 die größte TT-Abteilung in Bayern. Jetzt wird’s langsam eng mit Betreuern und Spielterminen. Diesmal holen sich die Jungen IV und Bambini I und II Meisterehren. Auch bei den Schulmeisterschaften ist die Abteilung wieder erfolgreich. Waren im Jahr zuvor die Jungen Titelträger, so werden nun die Mädchen Bayerischer Meister. In diesem Jahr findet auch das Nittenauer Bürgerfest mit dem legendären 1.Weinfest der TT-Abteilung statt. Für viele, die dabei waren, ein unvergessliches Erlebnis. Originalton des damaligen TSV-Vorsitzenden Gerhard Stangl: „Damit habt ihr euch wohl auf Jahre hinaus saniert!“

In der Spielzeit 1997/98 wird die Anzahl der Mannschaften wieder auf 18 reduziert. Meisterehren erlagen die 4. und 5.Jungenmannschaft und die 2.Herrenmannschaft, die in die 3.Bezirksliga aufsteigt. Den größten Erfolg aber feiern die Mädchen I, die in der nächsten Saison wieder in der höchsten Liga, der Bayernliga, mitmischen dürfen. Außerdem werden sie noch Oberpfalzpokalsieger. Der Vereinsausflug geht wieder zu den Sportfreunden vom TTSV Zwönitz, wo natürlich der obligatorische Tischtennisvergleichskampf nicht fehlen darf.

Ab der Saison 98/99 wird die Führungsstruktur der Abteilung geändert. Fritz Lanzl bleibt zwar Abteilungsleiter, jedoch wird die engere Vorstandschaft auf fünf Personen erweitert. Klaus Beiderbeck wird neuer Jugendleiter. In diesen Jahr taucht auch der Name Karl-Werner Michels (Charly) erstmalig in der Rangliste auf. Das Unikum wird der Abteilung drei Jahren angehören, um dann so plötzlich, wie es aufgetaucht ist, wieder zu verschwinden. Die 1.Damenmannschaft schafft den Aufstieg in die 2.Bezirksliga. Robert Bär zieht aus beruflichen Gründen nach Holland, wo seine Verdienste um den Verein aber mit einem Besuch einer Abteilungsabordnung (Vereinsausflug) gewürdigt werden.

In der darauffolgenden Spielzeit wird die Anzahl noch mal auf 17 Mannschaften reduziert. Die Mädchen erreichen Platz 5 in der Bayernliga, die 1.Herrenmannschaft wird hervorragender Vierter in der 2.Bezirksliga. Michael Beiderbeck und Martina Seidl werden Oberpfalzmeister. Das Weinzelt beim Bürgerfest erlebt seine zweite Auflage. Leider wird das Zelt am letzten Tag von einem Unwetter stark beschädigt.

In der Saison 2000/01 bekommt die TT-Abteilung eine neue Führung. Nach acht Jahren gibt Fritz Lanzl das Amt an Jürgen Hasenbach ab, Klaus Beiderbeck bleibt Jugendleiter. Sportlich gehört diese Spielzeit zu den erfolgreichsten. Die 1.Herrenmannschaft steigt mit ihrem Neuzugang Frank Stopfer in die Oberpfalzliga auf, die 2.Mannschaft schafft den Sprung in die 3.Bezirksliga als Vizemeister. Beide Teams profitierten von der neuen Ausländerregelung, da einige Vereine zurückgezogen hatten. Und auch die 1.Jungenmannschaft starten in die nächste Saison nach einem erfolgreichen Antrag zur zusätzlichen Einstufung in der Bayernliga. Jungen III und IV werden ebenso wie die Bambinis Meister in ihren Klassen. Die Bayernligamädchenmannschaft muss allerdings nach dieser Saison aus Altersgründen abgemeldet werden, startet aber in die Saison 01/02 komplett als Damenmannschaft in der Oberpfalzliga. Thosten Breu wird Oberpfalzmeister bei den Herren B.

{tab=Die Zeit seit 2001}

In der Saison 2000/01 bekommt die TT-Abteilung eine neue Führung. Nach acht Jahren gibt Fritz Lanzl das Amt an Jürgen Hasenbach ab, Klaus Beiderbeck bleibt Jugendleiter. Sportlich gehört diese Spielzeit zu den erfolgreichsten. Die 1.Herrenmannschaft steigt mit ihrem Neuzugang Frank Stopfer in die Oberpfalzliga auf, die 2.Mannschaft schafft den Sprung in die 3.Bezirksliga als Vizemeister. Beide Teams profitierten von der neuen Ausländerregelung, da einige Vereine zurückgezogen hatten. Und auch die 1.Jungenmannschaft starten in die nächste Saison nach einem erfolgreichen Antrag zur zusätzlichen Einstufung in der Bayernliga. Jungen III und IV werden ebenso wie die Bambinis Meister in ihren Klassen. Die Bayernligamädchenmannschaft muss allerdings nach dieser Saison aus Altersgründen abgemeldet werden, startet aber in die Saison 01/02 komplett als Damenmannschaft in der Oberpfalzliga. Thosten Breu wird Oberpfalzmeister bei den Herren B.

Die Saison 2001/02 bedeutet für alle eine Umstellung. Die Größe der Bälle wird von 38 auf 40mm geändert und die Sätze enden nicht mehr beim 21.Punkt, sondern bei 11. Gespielt werden nun 3 Gewinnsätze. Damen und Herren schließen die erste Saison in der Oberpfalzliga mit guten Mittelfeldplätzen ab, wobei sich die Herrenmannschaft mit Markus Betz verstärkt hat. Die Jungen werden in der Bayernliga Fünfter. Der neuformierten Mädchenmannschaft gelingt nach einem Jahr Pause der Wiederaufstieg in die Bayernliga und werden auch Bayerische Vizemeister der Schülerinnen. Auch die 4.Herrenmannschaft hat Grund zu feiern. Sie wird Meister und steigt in die 3.Kreisliga auf. Im Sommer geht’s drei Tage nach Mittenberg im Bayerischen Wald, wo es sich in einer abgelegenen Hütte eine Gruppe Jugendlicher und Erwachsene der Abteilung gut gehen lassen.

In der Spielzeit 02/03 treten 16 Mannschaften zum Punktspielbetrieb an. Die 2.Herrenmannschaft belegt den 2.Platz in der 1. Kreisliga, die Damen schaffen den Klassenerhalt trotz letztem Platz in der 2.Bezirksliga und die Jungen I rangieren bei Saisonende ebenfalls am Tabellenende. Geprägt wird diese Saison aber von der 1.Mädchenmannschaft. Sie erreichen einen beachtlichen 4.Platz in der Bayernliga und qualifizieren sich mit Turniersiegen bei den Nordbayerischen, Bayerischen und Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften für die Deutschen Meisterschaften in Kuchen (Baden-Württemberg). Das Turnier wird kurzerhand zum Vereinsausflug „umfunktioniert“ und 20 mitgereiste Fans erleben ein fantastisches Wochenende. Die Mädchen belegen am Ende einen tollen 6.Platz. Die Volksschule Nittenau wird anerkannte Stützpunktschule und kann so 6 zusätzliche Stunden differenzierten Sport, in diesem Fall Tischtennis, anbieten.

In der Saison 03/04 kommt mit Dr. Stefan Wechsler eine neue Nummer 1 zum TSV Nittenau. Der Erfolg lässt auch nicht lange auf sich warten. Die Herren I werden in einem Herzschlagfinale Meister der Oberpfalzliga und steigen in die Landesliga Nord/Ost auf. Ebenfalls zu Meisterehren kommen die Herren II und die Herren V. Die Herren III werden Vizemeister und steigen ebenfalls auf. Bei den Neuwahlen am Ende der Saison übergibt Klaus Beiderbeck sein Amt an Tanja Hochmuth. Damit steht Klaus zum ersten Mal seit der Wiedergründung im Jahre 1981 nicht in der vordersten Reihen.

Mit drei Neuzugängen startet die TT-Abteilung 04/05 in das Abenteuer Landesliga. Norbert Wechsler, Markus Betz und Felix Wasöhrl tragen erheblich zum Erfolg des Nittenauer Landesligateams bei. Am Ende steht ein hervorrageder 4ter Rang. Noch besser machen es in dieser Saion die Herren II als Aufsteiger in der 3. Bezirksliga. Mit einem deutlichen 9:2 Erfolg im letzten Spiel beim Lokalrivalen aus Bruck wird man Meister und steigt in die 2. Bezirksliga auf. Im Sommer steht wieder einmal ein Ausflug nach Mitterberg auf dem Programm.

In der Saion 05/06 muss die Erste den beruflichen Wechsel von Jörg "Ö" Heindl verkraften. Am Ende der zweiten Landesligasaison steht der knappe Klassenerhalt mit nur einem Punkt vorsprung. Die Jungen I spielen in dieser Saison wieder in der Bayernliga, müssen aber nach einer schlechten Saison mit nur sechs Pluspunkten wieder absteigen. Besser machen es die Herren III, die durch den Neuzugang von Max Spanner mit acht Punkten vorsprung die Meisterschaft in der 1. Kreisliga holen. Zugaleich wird neben dem Kreispokal auch der Bezirkspokal durch die Oldies nach Nittenau geholt.

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