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Die erste steigt nach erneuter Niederlage in Bezirksliga ab

Nittenau(tsw) Am vorletzten Spieltag in der Oberpfalzliga mussten die Nittenauer zu einem richtigen Abstiegsendspiel antreten. Beim Tabellennachbarn und Aufsteiger ASV Burglengenfeld mussten die Nittenauer unbedingt gewinnen um sich noch eine Chance auf den Klassenerhalt auszurechnen.

Auch die Burglengenfelder mussten punkten um nicht noch in den Abtiegsstrudel zu geraten. So kam es das beide Mannschaften in Bestbesetzung antraten und jeweils Spieler reaktivierten die bereits länger nicht mehr am Brett gewesen waren, unter diesen Voraussetzungen entwickelte sich ein hart umkämpftes Duell, das erst nach 6 Stunden entschieden war.

Die Nittenauer starten dabei besser, Bernd Moore trotzte auf Brett  6 dem nominell stärker eingestuften Erwin Petrat nach 3 Stunden das erste Remis ab, das selbe Kunststück gelang Thomas Kammer gegen den ehemaligen Oberpfalzmeister Reinhard Koller auf Brett 3. Nach ca. 4 Stunden Spielzeit ging es dann Schlag auf Schlag, Christoph Kammer überwältigte auf Brett 1 den tschechischen Spitzenspieler Marek Pokrupa, ebenso  konnte Jochen Hellerbrand auf Brett 7 den Angriff von Thomas Schindler kontern und brachte damit die Nittenauer mit 3-1 in Führung.

Trotz dieser guten Ausgangslage von Nittenau, konnten die Burglengenfelder Schachspieler nicht besiegt werden. Michael Plank musste auf Brett 2 gegen Jaroslav Eret in einem ungleichfarbenen Läuferendspiel aufgeben und Rückkehrer Dr. Wolfgang Lorenz kam trotz Mehrbauer gegen Fred Mißbach nur zum Remis.

In der Endphase des Kampfes hatten die Burglengenfelder dann die besseren Nerven und Ausdauer, zuerst musste Stefan Weber auf Brett 4 gegen Sebastian Bösl in einem schlecht behandelten Turmendspiel die Waffen strecken und auf Brett 8 verlor Stephan Zankl trotz zwischenzeitlicher Mehrfigur gegen Kadri Sakinmaz, was die 3,5-4,5 Niederlage bedeutete.

Die siebte Niederlage in Folge bedeutet für die Nittenauer Spieler einen Spieltag vor Abschluss der Saison der Abstieg in die Bezirksliga Nord. In der zweiten Saison nach dem Aufstieg gerieten die Nittenauer, trotz guter Ausgangslage mit einem Sieg am 1. Spieltag, nie richtig in Tritt und in den wichtigen Spielen fehlte die Konzentration und Entschlossenheit, wobei man immer wieder wichtige Brettpunkte in guten Stellungen weggab, um am Ende verdient am Tabellenende der Oberpfalzliga zu stehen. Im letzten Spieltag der Oberpfalzliga empfangen die Nittenauer Schachsieler den Regionalliagabsteiger Siemens Amberg.
Ergebnisse

Auch die zweite Mannschaft steckt in der Kreisliga I am Tabellenende fest, nach der knappen 2,5-3,5 Niederlage gegen SV Neustadt/Altenstadt, es punkteten Stephan Zankl (1), Tobias Brunner (1), Klaus Grohmann (1/2), steht am 23.03.2014 im Heimspiel gegen den SV Loderhof ein echtes Endspiel um den Abstieg an.

Dr. Wolfgang "Wolfi" Lorenz bei seinem Comeback ! Den Abstieg konnte er auch nicht verhindern !
Dr. Wolfgang Lorenz bei seinem Comeback.

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