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Vom Absteiger Nr. 1 in die Top 3 - Starke Saison des TSV Nittenau

Nach dem Abstieg aus der Oberpfalzliga startete der TSV Nittenau mit eher gedämpften Erwartungen in die Saison der Bezirksliga Süd. Auch das bekannte Prognosetool „LigaOrakel“ sah die Nittenauer vor Saisonbeginn sogar als Abstiegskandidat Nummer eins.

Ligaorakel Prognose 2526

Doch bereits im Verlauf der Saison zeigte sich, dass diese Einschätzung deutlich zu pessimistisch war. Mit großem Kampfgeist, vielen engen Mannschaftskämpfen und einer geschlossenen Teamleistung arbeitete sich der TSV Schritt für Schritt nach vorne und beendete die Saison schließlich auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz.

Ligatabelle Abschluss 2526


Die Saison in sieben Runden

1. Runde – TSV Nittenau – SK Kelheim III 3:5
Der Saisonauftakt verlief zunächst enttäuschend. Gegen Kelheim musste der TSV eine Niederlage hinnehmen.

2. Runde – Regensburger Turnerschaft – TSV Nittenau 5:3
Auch im zweiten Mannschaftskampf blieb der erhoffte Punktgewinn aus. Nach zwei Runden stand Nittenau zunächst ohne Mannschaftspunkt da.

3. Runde – TSV Nittenau – SF Tegernheim 4:4
Gegen den späteren Vizemeister gelang schließlich der erste Punktgewinn. Das Unentschieden zeigte, dass die Nittenauer mit den Spitzenteams mithalten konnten.

4. Runde – TSV Nittenau – TV 1899 Parsberg 4½:3½
Der erste Mannschaftssieg der Saison gelang in einem spannenden Heimkampf gegen Parsberg.

5. Runde – SC Bavaria Regensburg IV – TSV Nittenau 4:4
Ein weiteres Unentschieden nach einem richtigen Drama zum Schluss brachte Stabilität und hielt den TSV im Tabellenmittelfeld.

6. Runde – TSV Nittenau – SC Bavaria Regensburg III 4½:3½
Mit einem knappen Sieg gegen den späteren Meister gelang eine der größten Überraschungen der Saison.

7. Runde – TV Riedenburg – TSV Nittenau 3½:4½
Zum Saisonabschluss sicherte sich der TSV mit einem überraschenden Auswärtssieg endgültig einen Platz im oberen Tabellendrittel.


Spiel der Saison: Sieg gegen den Meister

Ein besonderes Highlight war der Mannschaftskampf der 6. Runde gegen SC Bavaria Regensburg III, den späteren Meister der Bezirksliga Süd.

Die Regensburger galten als Favorit, doch der TSV zeigte eine konzentrierte und kämpferische Leistung. Mehrere Partien entwickelten sich zu langen, ausgeglichenen Kämpfen. Durch wichtige Punktgewinne und solide Remispartien blieb der Mannschaftskampf bis zum Schluss offen.

Am Ende setzte sich Nittenau denkbar knapp mit 4½:3½ durch – ein Sieg, der entscheidend zur erfolgreichen Aufholjagd in der Tabelle beitrug.


Starke Einzelleistungen

Auch die Einzelstatistik zeigt die geschlossene Mannschaftsleistung.

Topscorer der Saison war Philipp Kammer mit 5 Punkten aus 7 Partien.

Jeweils 3,5 Punkte erzielten Fabian Kammer, Stefan Weber und Bernd Moore, die damit wichtige Beiträge zum Mannschaftserfolg leisteten.

Franz Beer erzielte in seinen 4 Einsätzen starke 3 Punkte. Weitere wichtige Punkte steuerten Thomas Kammer (2,5 Punkte) sowie Stefan Forster (2,5 Punkte) bei. 


Starker Endspurt

Nach dem schwierigen Saisonstart mit zwei Niederlagen blieb der TSV Nittenau in den folgenden fünf Begegnungen ungeschlagen und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne.

Am Ende stand ein starker dritter Platz in der Bezirksliga Süd mit 8:6 Mannschaftspunkten und 27,5 Brettpunkten – hinter dem Meister SC Bavaria Regensburg III und dem Zweitplatzierten SF Tegernheim.

Vom Abstiegskandidaten Nummer eins laut LigaOrakel zu einem Team in den Top drei der Liga – eine Saison, auf die die Schachabteilung des TSV Nittenau mit Recht stolz sein kann.

 

Mannschaftsfoto Saisonabschluss 2526

Radsportabteilung bestätigt Leitungsteam

Radsportabteilung des TSV Nittenau bestätigt Leitungsteam – Zwei Neuzugänge verstärken die Führung

Nittenau, 21. November 2025 - Die Radsportler des TSV Nittenau haben bei ihrer Abteilungssitzung am Freitag ihr Leitungsteam im Amt bestätigt und zugleich erweitert. Abteilungsleiter Markus Weingart wurde einstimmig für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Unterstützt wird er weiterhin von seinem bewährten Kernteam: Manfred Pöllinger als Stellvertreter und Monika Pöllinger als Kassiererin. Neu hinzu kommen Stefan Lautenschlager als sportlicher Leiter sowie Alexander Ernst als Beisitzer.

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Zu Beginn der Sitzung blickte Markus Weingart auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Neben der Durchführung des traditionellen Regental-Triathlons etablierte die Abteilung mit dem Charity Indoor Cycling eine weitere Veranstaltung, die großen Zuspruch fand. Sportlich konnte die Abteilung auf zahlreiche Teilnahmen an regionalen und überregionalen Radsportevents zurückblicken. Besonders hervorgehoben wurden die Leistungen von Aushängeschild Tobias Kreuzer sowie der Triathleten Marie Pöllinger und Jonas von Külmer.

Ein besonderer Meilenstein war die Anschaffung der neuen Trikots, die seit dieser Saison das einheitliche Erscheinungsbild der Radsportler prägen. Trotz dieser größeren Investition fiel der Kassenbericht von Monika Pöllinger positiv aus.

Nachdem der bisherige sportliche Leiter Paul Funke seinen Rückzug aus der Abteilungsleitung bekannt gegeben hatte, stand die Wahl eines Nachfolgers an. Erfreulich schnell fanden sich mit Stefan Lautenschlager und Alexander Ernst zwei engagierte Mitglieder, die die künftige Abteilungsarbeit unterstützen. Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden ohne Gegenstimme gewählt.

In seinem Ausblick auf das Jahr 2026 kündigte Markus Weingart erneut ein vielseitiges Programm an. Am 17. Mai 2026 steht der 33. Regental-Triathlon auf dem Terminplan. Auch das Indoor-Cycling-Event soll wieder stattfinden. Trainingslager auf Mallorca und in Istrien, verschiedene Radmarathons sowie ein gemeinsames Hüttenwochenende im Bayerischen Wald sind ebenfalls geplant. Sportlich ist die Abteilung bestrebt, auch im neuen Jahr, Ausfahrten und Techniktrainingstermine auch für neue Radsportbegeisternde anzubieten. Hierzu werden alle Mitglieder in gewohnter Weise vor Saisonauftakt und Interessierte über die Medien informiert.

Zum Abschluss der Sitzung berichtete Semiprofi-Radsportler Tobias Kreuzer aus erster Hand von seinem Rennalltag und gab spannende Einblicke in die Ziele und Erwartungen seines Teams für die kommende Saison.

 

TSV Nittenau modernisiert Satzung – Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt

mv2025Der TSV Nittenau hat bei seiner ordentlichen Mitgliederversammlung 2025 wichtige Weichenstellungen für die Zukunft des Vereins beschlossen. Im Mittelpunkt stand eine umfassende Modernisierung der Satzung: Das Wahlalter wird auf 16 Jahre gesenkt, die Vorstandschaft um einen stellvertretenden Jugendleiter erweitert und in der Satzung die Möglichkeit verankert, künftig auch Angebote im Bereich eSport aufzunehmen. Ein eigenes eSport-Angebot besteht derzeit zwar noch nicht, die rechtlichen Grundlagen für eine spätere Umsetzung sind aber geschaffen.

Die Versammlung begann mit der Begrüßung durch die Vereinsführung und dem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder, deren Namen in einer stillen Minute gewürdigt wurden. Der Blick auf das Vereinsleben zeigt einen sehr aktiven TSV mit steigenden Mitgliederzahlen und einer Vielzahl von Veranstaltungen und Aktivitäten, die den Sport- und Gemeinschaftsgedanken in Nittenau sichtbar prägen.

Die Abteilungen berichteten von einem sportlich und organisatorisch starken Jahr. Die Dartabteilung blickt auf eine Saison mit Meistertiteln und einer weiter ausgebauten Steeldart-Anlage. Die Fußballabteilung präsentierte ein intensives Jahr mit Hallentagen, Turnieren, Trainingsmaßnahmen und der Kreisligameisterschaft der A-Jugend als besonderem Höhepunkt. Kinderturnen, Gymnastik-, Zumba- und Gesundheitssportangebote werden sehr gut angenommen und tragen dazu bei, dass der TSV Menschen aller Altersgruppen in Bewegung bringt.

Im Radsport standen Trainingslager, Radmarathons und gemeinsame Ausfahrten im Vordergrund, bei denen der Verein weit über die Region hinaus präsent war. Die Schachabteilung überzeugte mit starken Mannschafts- und Einzelergebnissen sowie einer gut besuchten offenen Stadtmeisterschaft. Die Stockschützen meldeten zahlreiche Teilnahmen an Turnieren und gute Platzierungen auf Kreis- und Bezirksebene. Tae Kwon Do stellte erfolgreiche Gürtelprüfungen, Lehrgänge und intensive Nachwuchsarbeit heraus. Die Tischtennisabteilung berichtete von einem regen Ligabetrieb mit mehreren Mannschaften und zusätzlichen Angeboten, die auch den inklusiven Ansatz im Verein unterstützen. Ergänzt wird das Bild durch den Wintersport mit Skikursen, Ausfahrten und Fitnessangeboten, die insbesondere in der kalten Jahreszeit einen wichtigen Beitrag zum Sportprogramm leisten.

Im Bericht des Vorstands wurden die allgemeine Entwicklung des Vereins, wichtige Projekte und die zunehmende Bedeutung des Ehrenamts hervorgehoben. Der TSV sieht sich als breit aufgestellter Mehrspartenverein, der Tradition und moderne Angebote verbindet. Der Kassenbericht und die Ausführungen des Prüfungsgremiums bescheinigten eine geordnete und solide Finanzführung; die Mitglieder entlasteten die Funktionsträger einstimmig.

Ein besonderes Gewicht erhielt das Grußwort von Erstem Bürgermeister Benjamin Bommel. Er betonte die Rolle des TSV als zentrale Stütze des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt Nittenau, lobte die sportlichen Leistungen in den einzelnen Sparten und stellte den ehrenamtlichen Einsatz in den Mittelpunkt. Ohne das Engagement der vielen Trainerinnen und Trainer, Betreuer, Organisatoren und Helfer seien weder ein so breites Sportangebot noch Veranstaltungen in dieser Größenordnung möglich, so Bommel.

Ein feierlicher Rahmen ergab sich bei den Ehrungen langjähriger Mitglieder, die dem Verein seit vielen Jahren und Jahrzehnten verbunden sind. Die Auszeichnung als Sportler des Jahres erhielt Dominik Roth, der bei den Special Olympics Bayern eine Gold- und eine Bronzemedaille im Schwimmen errang und den TSV damit auf Landesebene eindrucksvoll vertrat. Die A-Jugend des TSV wurde als Mannschaft des Jahres geehrt, nachdem sie sich in der Saison 2024/25 den Kreisligameistertitel sichern konnte.

Die beschlossenen Satzungsänderungen bilden einen inhaltlichen Schwerpunkt der Versammlung. Die Möglichkeit, Mitgliederversammlungen auch digital oder hybrid durchzuführen, und die Öffnung hin zu Brief- und Onlinewahlen werden künftig für mehr Flexibilität im Vereinsleben sorgen. Sprachliche Anpassungen, Regelungen zu Inklusion, Barrierefreiheit und Chancengleichheit sowie die Aktualisierung der Datenschutzbestimmungen auf den Stand der DSGVO tragen zu einer zeitgemäßen Ausrichtung bei. Mit der Aufnahme von eSport als potenziellem Betätigungsfeld, der Stärkung der Jugendvertretung durch den stellvertretenden Jugendleiter und der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre stellt sich der TSV Nittenau bewusst breiter auf, um auch kommende Generationen dauerhaft an den Verein zu binden.

Der Verein blickt mit diesen Beschlüssen und dem breiten Engagement in den Abteilungen zuversichtlich in die kommenden Jahre und sieht sich gut gerüstet, das vielfältige Sport- und Gemeinschaftsangebot in Nittenau weiter auszubauen.

Franz Beer gewinnt sensationell die Oberpfälzer Senioren-Schnellschach-Einzelmeisterschaft

Am Samstag, den 08.11.2025, stand die Oberpfälzer Senioren-Schnellschach-Einzelmeisterschaft auf dem Programm. Nachdem der TSV Nittenau die letzten beiden Ausgaben ausgerichtet hatte, übernahm in diesem Jahr der SC Furth im Wald die Organisation – gespielt wurde im Gasthaus Zur Post in Eschlkam.

Wie schon in den Vorjahren schickte der TSV Nittenau erneut fünf Senioren ins Rennen. Mit insgesamt 21 Teilnehmern erreichte das Turnier einen neuen Rekord.

Einer der Nittenauer sorgte dabei für eine echte Überraschung: Franz Beer, an Rang 10 der Setzliste geführt, spielte ein herausragendes Turnier. Mit 4 Siegen und 3 Unentschieden blieb er ungeschlagen, erreichte starke 5,5 Punkte und sicherte sich damit sensationell den Turniersieg sowie den Titel des Oberpfälzer Senioren-Schnellschachmeisters. Besonders bemerkenswert: In den sieben Runden bekam Franz die ersten fünf Spieler der Startrangliste zugelost – und blieb dennoch ohne Niederlage.

Auch die übrigen Nittenauer Teilnehmer zeigten solide Leistungen im Rahmen ihrer Erwartungen. Manfred Preischl und Marion Kammer sammelten jeweils 3,5 Punkte und belegten die Plätze 11 und 12. Marion Kammer sicherte sich darüber hinaus den Titel der besten Dame des Turniers. Volkmar Meyer erreichte mit 3 Punkten Rang 17, Franz Ebenschwanger kam mit 2 Punkten auf Platz 20.

 

Franz Beer Seniorenmeister 2025

Franz Beer mit dem Siegerpokal, daneben Klaus Frieser (SVO-Seniorenreferent) und Josef Kufner (Turnierleiter)