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Schachabteilung beim Nittenauer Volksfesteinzug 2026

Beim diesjährigen Volksfesteinzug am 12.06.2026 war unsere Schachabteilung auch wieder mit am Start. Diesmal durften wir sogar eine ganz besondere Rolle übernehmen: Unser Jugendspieler Benedikt Weber hatte die Ehre, das TSV-Taferl zu tragen. Dadurch durfte die Schachabteilung die gesamten TSV-Garde beim Festzug anführen.

♟️Schachstand des TSV Nittenau beim Schulfest

Am Abend des 21.05.2026 war die Schachabteilung des TSV Nittenau mit einem Schachstand beim Schulfest der Grund- und Mittelschule Nittenau vertreten.

Viele Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien nutzten die Gelegenheit, ihr Können am Schachbrett zu zeigen oder die ersten Züge zu erlernen. Bei spannenden Partien, kniffligen Aufgaben und interessanten Gesprächen konnten wir zahlreiche Besucherinnen und Besucher für das königliche Spiel begeistern.

Wir bedanken uns herzlich bei der Grund- und Mittelschule Nittenau für die Einladung und bei allen, die an unserem Stand vorbeigeschaut haben. Es hat uns viel Freude bereitet, Teil dieses gelungenen Schulfests zu sein.

Vielleicht sehen wir einige der jungen Schachbegeisterten schon bald bei einem unserer Trainingsabende wieder! 😊

Ironman Hamburg: Trotz widriger Bedingungen zur Hawaii-Qualifikation

Beim Ironman in Hamburg zeigte Jochen Stöberl von der Laufsportabteilung des TSV Nittenau in der Altersklasse 45–49 eindrucksvoll, wie mentale Stärke, Erfahrung und Durchhaltevermögen auch unter schwierigen Bedingungen zum Erfolg führen können.

Bereits zum dritten Mal nach 2017 und 2025 ging er bei dem renommierten Langdistanzrennen an den Start – und setzte mit einer Gesamtzeit von 9:26:08 Stunden ein starkes Ausrufezeichen.

Dabei waren die Bedingungen alles andere als ideal. Kühle Temperaturen von nur 15 bis 16 Grad, Regen und Wind bestimmten das Renngeschehen. „Das Wetter war heuer nicht so meins – ich mag es eigentlich lieber warm“, räumte der Athlet ein. Erschwert wurde das Rennen zusätzlich durch einen Zwischenfall auf der Radstrecke: Metallspäne, die offenbar absichtlich auf die Straße gestreut wurden, führten bei rund 150 Teilnehmern zu Defekten.

Der Start in den Wettkampf gelang jedoch optimal. Beim Schwimmen unterbot er für die 3,8km seine Zeit aus dem Vorjahr um drei Minuten und stieg nach soliden 1:03 Stunden aus dem Wasser – voll im Plan.

Auch der Wechsel aufs Rad verlief reibungslos. Auf der flachen, jedoch windanfälligen Strecke musste er vor allem in der zweiten Runde gegen starken Gegenwind und Dauerregen ankämpfen. „Ich musste durchschnittlich etwa 15 Watt mehr Leistung treten als geplant“, erklärte er. Trotz der widrigen Umstände hatte er im sabotierten Streckenabschnitt Glück im Unglück: Zwar gerieten zwei Metallspäne in seine Reifen, doch die Tubeless-Technologie mit Dichtmilch im Reifen verhinderte einen Ausfall. Lediglich einmal musste Luft nachgepumpt werden. So blieb die Fahrzeit für die 180 km-Radstrecke  mit knapp unter fünf Stunden im angestrebten Rahmen.

   

Der anschließende Wechsel zum Marathon fiel aufgrund der Kälte etwas schwerer. Die erste von vier Laufrunden durch die Hamburger Innenstadt erwies sich als zäh. Doch ab Runde zwei fand der Sportler seinen Rhythmus. „Ich kam richtig in den Flow“, berichtete er. Vor allem die durchdachte Ernährungsstrategie auf dem Rad und beim Lauf zahlte sich aus.

In der letzten Runde mobilisierte er noch einmal alle Kräfte. Die Strapazen waren spürbar, doch mental blieb er bis ins Ziel stark – und wurde belohnt: Mit einer Marathonzeit von 3:12 Stunden stellte er eine persönliche Bestleistung innerhalb eines Ironman-Rennens auf.

Am Ende stand nicht nur ein hervorragender elfter Platz in der Altersklasse 45–49, sondern auch die Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Die offizielle Slot-Vergabe erfolgte am Tag nach dem Rennen. Am 10. Oktober 2026 wird er nun dort an den Start gehen. Der Erfolg kommt nach einer schwierigen Phase: Noch 2024 hatte ihn sein damaliger Trainer abgeschrieben. „Es reicht nicht mehr für die Langdistanz“, lautete das ernüchternde Urteil. Kurzzeitig dachte Stöberl sogar an ein Karriereende. Doch er entschied sich, seinen eigenen Weg zu gehen. Seit Oktober 2024 trainiert er in Eigenregie – mit wachsendem Ehrgeiz und vor allem wiedergewonnener Freude am Training.

Heute blickt er optimistisch in die Zukunft: „Die Vorfreude über das Unternehmen Hawaii ist riesig. Ich freue mich auf die Vorbereitung.“ Unterstützt wird er dabei wie immer von seiner Frau Sabrina, die ihn bei jedem Rennen begleitet und betreut – ein wichtiger Rückhalt bei seinen sportlichen Unternehmungen.

Neuwahlen bei der Laufsport Abteilung

Die Laufsportabteilung des TSV Nittenau hat eine neue Abteilungsleitung.

Lena Hunger wurde bei den anstehenden Neuwahlen ohne Gegenstimme zur 1. Abteilungsleiterin gewählt. 

30 Mitglieder der Laufsportabteilung hatten sich im Landgasthof Schmidbauer zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingefunden, um die erforderlich gewordene Neuwahl der Abteilungsleitung durchzuführen.

Diese war nötig geworden, da sich bei den turnusmäßigen Wahlen im Februar 2026 keine Kandidaten gefunden hatten. Mithilfe einer Findungsgruppe konnten nun aber die erforderlichen Personen für eine erfolgreiche Neuwahl vorgestellt werden.

Nach der einstimmigen Ernennung des Wahlleiters Manfred Schiegl konnte die Wahl dann satzungsgemäß durchgeführt werden.

Lena Hunger wurde von den anwesenden Mitgliedern ohne Gegenstimme für drei Jahre zur Abteilungsleiterin gewählt. René Walther-Young konnte als stellvertretender Abteilungsleiter ebenfalls alle Stimmen der Mitglieder auf sich vereinen. Michael Gigl wurde ebenfalls ohne Gegenstimme zum Kassier gewählt.

Walther-Young, der sich vor allem um die sportlichen Belange kümmern wird, betonte in seiner Antrittsrede, dass das gemeinsame Interesse am Laufen der „Klebstoff“ sei, der die Mitglieder an die Abteilung binde. Deshalb sei es nötig, für alle Mitglieder geeignete Trainingsmöglichkeiten mit entsprechenden Trainern anzubieten. Außerdem regte er an, wieder verstärkt an Laufwettbewerben teilzunehmen, um den Zusammenhalt in der Abteilung zu fördern.

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Um den Internetauftritt der Abteilung wird sich zukünftig Manfred Schiegl kümmern, Fritz Lanzl macht weiterhin die Pressearbeit.

Nach der Wahl wurden dann die scheidenden Abteilungsleitungsmitglieder mit Blumen und einem Präsent verabschiedet. Fritz Lanzl hielt im Namen der neuen Abteilungsleitung eine kurze Laudatio und dankte den anwesenden Manfred
Fischer (Abteilungsleiter), Miriam Walter (Kassier) und Manuela Schuierer (Eventmanagement) für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Der Dank galt auch den verhinderten Andrea Kuttenberger und Sabrina Dimmick, die die Ressorts Schriftführerin und Soziale Medien innehatten.

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Triathleten mit Wetterglück

Triathleten mit Wetterglück

Der 33. Regental-Triathlon in Nittenau erwies sich auch in diesem Jahr wieder als sportliches Highlight und zog zahlreiche Athletinnen und Athleten aus der Region und darüber hinaus an. Die Veranstalter blicken auf einen gelungenen Wettkampftag, besondere sportliche Leistungen und eine durchweg positive Resonanz zurück.

Am Sonntag, den 17. Mai 2026, fiel um 11 Uhr im Nittenauer Freibad der Startschuss für den Traditionswettkampf. Insgesamt stellten sich 122 Sportlerinnen und Sportler den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, darunter 101 Einzelstarter sowie sieben Staffeln.

Der Wettkampf begann mit 400 Metern Schwimmen im angenehm temperierten Freibadwasser und bot den Teilnehmenden einen optimalen Einstieg in den Dreikampf. Nach dem Schwimmen wechselten die Teilnehmer auf die Radstrecke. Dabei ging es bis zum Wendepunkt kurz vor dem Waldhaus Einsiedel und wieder zurück zum Freibad, wo es für die Athletinnen und Athleten auf die letzte Disziplin, den Lauf ging. Die Laufstrecke führte die Teilnehmer über die bekannten Fußgängerbrücken und den Burghof auf den Regenuferweg in Richtung Trumling. Nach insgesamt 2500 Metern ging es auf derselben Strecke zurück ins Ziel auf dem Freibadparkplatz. Rund um Wechselzone und Zielbereich hatte die Radsportabteilung des TSV Nittenau unter Leitung von Markus Weingart einen Zuschauerbereich eingerichtet, in dem auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde.

Im Gegensatz zum Vorjahr herrschten nahezu ideale Wetterbedingungen. Trockene Straßen und Temperaturen knapp unter 20 Grad sorgten bei den Sportlerinnen und Sportlern für beste Voraussetzungen. Dies spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider: Vorjahressieger Jonas Fischer bestätigte erneut seine starke Form und erreichte nach beeindruckenden 50:28 Minuten das Ziel. Damit war er mehr als eine Minute schneller als im Vorjahr.

Bei den Damen setzte sich mit Marie Pöllinger eine Athletin aus Nittenau durch, die für den TRISTAR Regensburg startet. Mit einer Zeit von 59:30 Minuten blieb sie als einzige Frau unter der Marke von einer Stunde. In der Staffelwertung sicherte sich das Team „Flotte Karotten“ mit Katja Lampe, Steffi Stadler und Mathilda Lampe in 64:46 Minuten den ersten Platz.

Neben den Spitzenleistungen sorgten vor allem die vielen erfolgreichen Debüts für emotionale Momente. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer meisterten ihren ersten Triathlon mit großem Einsatz. Besonders aufmerksam wurden die Organisatoren auf D. Regenthal aus Fulda, der eigens nach Nittenau gereist war, um sich den letzten Feinschliff für den Ironman Hamburg zu holen. Neben der Namensähnlichkeit zum Regental-Triathlon überzeugte der weit angereiste Athlet auch sportlich und gewann seine Altersklasse AK65.

Für die Sicherheit auf der Radstrecke sorgten erneut die Nittenauer Ortsfeuerwehren unter der Leitung der Feuerwehr Bergham. Die Organisatoren der Radsportabteilung des TSV Nittenau bedanken sich zudem bei den Anwohnerinnen und Anwohnern des Lärchenwegs und der Thanner Straße für ihr Verständnis und ihre Unterstützung. Ein weiterer Dank gilt den 14 Unternehmen aus Nittenau, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Der Regental-Triathlon hat damit auch in seiner 33. Auflage eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert die Veranstaltung inzwischen für die regionale Sportszene besitzt. Sowohl ambitionierte Athletinnen und Athleten als auch zahlreiche Triathlon-Neulinge profitierten von den familiären Wettkampfbedingungen und der großen Unterstützung entlang der Strecke. Aufgrund der erneut positiven Resonanz und der gelungenen Durchführung plant die Radsportabteilung des TSV Nittenau bereits die nächste Ausgabe der Traditionsveranstaltung im Jahr 2027.

Die Topplatzierungen weiblich und männlich Einzel sowie die Staffelwertung:

Männlich:

  1. Jonas Fischer – TRISTAR Regensburg – 00:50:28
  2. Felix Wagner – TV Burglengenfeld – 00:53:02
  3. Jonas von Külmer – TRISTAR Regensburg – 00:53:10

Weiblich:

  1. Marie Pöllinger – TRISTAR Regensburg – 00:59:30
  2. Elisa Hüttel – TV Planegg-Krailling – 01:01:38
  3. Annalena Poglitsch – 01:05:23

Staffel:

  1. Flotte Karotten – (K. Lampe, S. Stadler, M. Lampe) - 01:04:46
  2. Die Turboschnecken (Jörg u. Jonas Heindl, C. Ullmann) – 01:10:46
  3. Hurtige Enten (M. Schönberger, S. Jäck, T. Gietl) - 01:14:19

Sonderwertung Stadtmeisterschaft:

Stadtmeisterin         Marie Pöllinger – 00:59:30

Stadtmeister              Jochen Stöberl – 00:56:25

Staffel Stadtmeister Hurtige Enten (M. Schönberger, S. Jäck, T. Gietl) - 01:14:19

K1024 Ideale Bedingungen beim 33. Regental Triathlon

K1024 Stadtmeisterin und Gesamtschnellste mit Schirmherrn B. Boml und Mitorganisator M. Pöllinger

K1024 Tagesschnellster Jonas Fischer

 

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