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Sieben TSV-Radsportler meistern den Maratona dles Dolomites

Für sieben Mitglieder der Radsportabteilung des TSV Nittenau stand mit der Teilnahme am 39. Maratona dles Dolomites in Südtirol kürzlich ein sportliches Highlight des Jahres auf dem Programm. Der traditionsreiche Radmarathon zählt zu den schönsten, aber auch zu den anspruchsvollsten Rennradveranstaltungen Europas und führt die Radsportler über berühmte Pässe in den Dolomiten wie Campolongo, Pordoi, Sellajoch, Grödnerjoch, Giau, Falzarego und Valparola.

Die Besonderheit des Dolomiti liegt im anspruchsvollen Verhältnis von Streckenlänge zu den zu bewältigenden Höhenmetern. Auf der Maratona-Strecke, der längsten der möglichen drei Rennstrecken, mussten entlang der 138 Kilometer langen Tour Anstiege mit einem gesamten Höhenunterschied von 4.230 Höhenmeter erklommen werden, auf der mittleren Strecke standen bei 106 Kilometern Fahrt immerhin noch etwa 3.130 Höhenmeter auf dem Programm. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeutete dies permanentes Klettern, lediglich unterbrochen von den Abfahrten – längere flache Passagen sucht man auf diesen Strecken durch die Dolomiten vergeblich. Neben einer hervorragenden Ausdauerleistung wurden daher Kraft, Konzentration und eine kluge Renneinteilung von den Sportlern abverlangt.

Um für diese außergewöhnliche Herausforderung bestmöglich gerüstet zu sein, hatten sich die sieben TSV-Radsportler in den vergangenen Monaten gezielt auf das Event vorbereitet. Zahlreiche Trainingskilometer und intensive Einheiten bildeten die Grundlage für deren erfolgreiche Teilnahme. Entsprechend zufrieden mit ihren persönlichen Leistungen und dem gemeinsam Erreichten zeigten sich daher alle nach der Zielankunft.

Neben dem Respekt vor der sportlichen Leistung, die die Radler aufbringen mussten, beeindruckte die besondere Atmosphäre, die während der Veranstaltung zu spüren war. Von den mehr als 32.000 Bewerbern hatten rund 8.000 Radportbegeisterte einen der begehrten Startplätze für das Event ergattert. Diese „Radsportverrückten“ aus 79 Nationen standen um 6:30 Uhr an der Startlinie und setzten sich nach dem Startschuss zügig in Bewegung. Die Passstraßen waren für den Verkehr gesperrt, zudem machte die atemberaubende Kulisse der Dolomiten den Maratona dles Dolomites zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Nittenauer Radfahrer.

Ein besonderes Wiedersehen gab es für den 2. Abteilungsleiter der Radsportabteilung, Manfred Pöllinger. Ihn freute es besonders, nach vielen Jahren wieder gemeinsam mit dem früheren Aushängeschild der TSV-Radsportabteilung, A. Wenzel, an der Startlinie eines der bedeutendsten Radmarathons Europas zu stehen. Das gemeinsame Erlebnis in den Dolomiten sowie der Austausch über die sportlichen Herausforderungen und Eindrücke stärkten einmal mehr den Zusammenhalt der Radsportabteilung des TSV Nittenau. Der Tag wird allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

Maratona-Strecke (138 km / ca. 4.230 Höhenmeter):

  • Stefan Lautenschlager
  • Thomas Meierhofer
  • Thomas Miklos
  • Manfred Pöllinger
  • Alexander Wenzel

Mittlere Strecke (106 km / ca. 3.130 Höhenmeter):

  • Monika Aschenbrenner
  • Monika Pöllinger

K1024 Gruppenbild vor der Abfahrt um 5.30 Uhr

K1024 Alexander Wenzel in der Abfahrt

TSV Nittenau trotzt der Hitze beim Jura-Radmarathon

Die Radsportabteilung des TSV Nittenau war auch in diesem Jahr wieder stark beim Jura-Radmarathon in Lupburg vertreten. Insgesamt 25 Radfahrerinnen und Radfahrer stellten sich den verschiedenen Strecken durch die reizvolle Landschaft des Oberpfälzer Jura und sammelten dabei zahlreiche Kilometer für ihren Verein.

Bereits am frühen Morgen herrschten sommerlich warme Temperaturen. Im Laufe des Tages wurde es sogar hochsommerlich heiß, was den Teilnehmern alles abverlangte. Aufgrund der extremen Bedingungen entschieden sich einige Fahrerinnen und Fahrer für eine kürzere Distanz als ursprünglich geplant. Die Gesundheit und eine vernünftige Kräfte-Einteilung standen dabei im Vordergrund.

Trotz der anspruchsvollen Witterung zeigten die Nittenauer Radsportler starke Leistungen. Vier Teilnehmer bewältigten die Marathonstrecke über 208 Kilometer. Weitere 14 Fahrer entschieden sich für die 164-Kilometer-Runde, fünf Teilnehmer absolvierten die 120-Kilometer-Strecke. Ergänzt wurde das Team durch zwei Starter auf der Mountainbike-Strecke über 45 Kilometer.

Insgesamt legten die Sportlerinnen und Sportler des TSV Nittenau beeindruckende 3818 Kilometer zurück. Damit konnte die Abteilung einmal mehr ihre große Begeisterung für den Radsport und ihren starken Zusammenhalt unter Beweis stellen.

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren des Jura-Radmarathons, die erneut eine hervorragend organisierte Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Großen Anklang fanden vor allem die bestens ausgestatteten Verpflegungsstationen entlang der Strecken. Gerade bei den hohen Temperaturen waren die zahlreichen Getränke- und Verpflegungsangebote eine wertvolle Unterstützung und trugen wesentlich dazu bei, dass die Teilnehmer die anspruchsvollen Distanzen sicher und erfolgreich bewältigen konnten.

Die Teilnehmer des TSV Nittenau verteilten sich auf folgende Strecken:

  • 203 Kilometer: Thomas Meierhofer, Jochen Stöberl, Manfred Pöllinger und Stefan Lautenschlager
  • 158 Kilometer: Markus Weingart, Thomas Miklos, Wolfgang Mühln, Michael Hartwich, Hermann Stangl, Christian Huber, Markus Maier, Monika Pöllinger, Marie Pöllinger, Monika Aschenbrenner, Klaus Moser, Elias Schrödl, Alois Oberberger und Tobias Kreuzer
  • 115 Kilometer: Andreas Kohler, Martin Michael, Jürgen Vogel, Melanie Binder und Gunter Michl
  • 45 Kilometer MTB: Michael Beer, Albert Auburger

Am Ende überwog bei allen Teilnehmern die Freude über einen gelungenen Radtag. Trotz der großen Hitze konnten die TSV-Radsportler ihre Touren erfolgreich absolvieren und kehrten mit vielen positiven Eindrücken aus Lupburg zurück. Der Jura-Radmarathon bleibt damit ein fester Bestandteil im Jahresprogramm der Radsportabteilung des TSV Nittenau.

K1024 Die Gruppe 120 Kilometer mit Freunden von benachbarten Vereinen

Triathleten mit Wetterglück

Triathleten mit Wetterglück

Der 33. Regental-Triathlon in Nittenau erwies sich auch in diesem Jahr wieder als sportliches Highlight und zog zahlreiche Athletinnen und Athleten aus der Region und darüber hinaus an. Die Veranstalter blicken auf einen gelungenen Wettkampftag, besondere sportliche Leistungen und eine durchweg positive Resonanz zurück.

Am Sonntag, den 17. Mai 2026, fiel um 11 Uhr im Nittenauer Freibad der Startschuss für den Traditionswettkampf. Insgesamt stellten sich 122 Sportlerinnen und Sportler den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, darunter 101 Einzelstarter sowie sieben Staffeln.

Der Wettkampf begann mit 400 Metern Schwimmen im angenehm temperierten Freibadwasser und bot den Teilnehmenden einen optimalen Einstieg in den Dreikampf. Nach dem Schwimmen wechselten die Teilnehmer auf die Radstrecke. Dabei ging es bis zum Wendepunkt kurz vor dem Waldhaus Einsiedel und wieder zurück zum Freibad, wo es für die Athletinnen und Athleten auf die letzte Disziplin, den Lauf ging. Die Laufstrecke führte die Teilnehmer über die bekannten Fußgängerbrücken und den Burghof auf den Regenuferweg in Richtung Trumling. Nach insgesamt 2500 Metern ging es auf derselben Strecke zurück ins Ziel auf dem Freibadparkplatz. Rund um Wechselzone und Zielbereich hatte die Radsportabteilung des TSV Nittenau unter Leitung von Markus Weingart einen Zuschauerbereich eingerichtet, in dem auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde.

Im Gegensatz zum Vorjahr herrschten nahezu ideale Wetterbedingungen. Trockene Straßen und Temperaturen knapp unter 20 Grad sorgten bei den Sportlerinnen und Sportlern für beste Voraussetzungen. Dies spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider: Vorjahressieger Jonas Fischer bestätigte erneut seine starke Form und erreichte nach beeindruckenden 50:28 Minuten das Ziel. Damit war er mehr als eine Minute schneller als im Vorjahr.

Bei den Damen setzte sich mit Marie Pöllinger eine Athletin aus Nittenau durch, die für den TRISTAR Regensburg startet. Mit einer Zeit von 59:30 Minuten blieb sie als einzige Frau unter der Marke von einer Stunde. In der Staffelwertung sicherte sich das Team „Flotte Karotten“ mit Katja Lampe, Steffi Stadler und Mathilda Lampe in 64:46 Minuten den ersten Platz.

Neben den Spitzenleistungen sorgten vor allem die vielen erfolgreichen Debüts für emotionale Momente. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer meisterten ihren ersten Triathlon mit großem Einsatz. Besonders aufmerksam wurden die Organisatoren auf D. Regenthal aus Fulda, der eigens nach Nittenau gereist war, um sich den letzten Feinschliff für den Ironman Hamburg zu holen. Neben der Namensähnlichkeit zum Regental-Triathlon überzeugte der weit angereiste Athlet auch sportlich und gewann seine Altersklasse AK65.

Für die Sicherheit auf der Radstrecke sorgten erneut die Nittenauer Ortsfeuerwehren unter der Leitung der Feuerwehr Bergham. Die Organisatoren der Radsportabteilung des TSV Nittenau bedanken sich zudem bei den Anwohnerinnen und Anwohnern des Lärchenwegs und der Thanner Straße für ihr Verständnis und ihre Unterstützung. Ein weiterer Dank gilt den 14 Unternehmen aus Nittenau, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Der Regental-Triathlon hat damit auch in seiner 33. Auflage eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert die Veranstaltung inzwischen für die regionale Sportszene besitzt. Sowohl ambitionierte Athletinnen und Athleten als auch zahlreiche Triathlon-Neulinge profitierten von den familiären Wettkampfbedingungen und der großen Unterstützung entlang der Strecke. Aufgrund der erneut positiven Resonanz und der gelungenen Durchführung plant die Radsportabteilung des TSV Nittenau bereits die nächste Ausgabe der Traditionsveranstaltung im Jahr 2027.

Die Topplatzierungen weiblich und männlich Einzel sowie die Staffelwertung:

Männlich:

  1. Jonas Fischer – TRISTAR Regensburg – 00:50:28
  2. Felix Wagner – TV Burglengenfeld – 00:53:02
  3. Jonas von Külmer – TRISTAR Regensburg – 00:53:10

Weiblich:

  1. Marie Pöllinger – TRISTAR Regensburg – 00:59:30
  2. Elisa Hüttel – TV Planegg-Krailling – 01:01:38
  3. Annalena Poglitsch – 01:05:23

Staffel:

  1. Flotte Karotten – (K. Lampe, S. Stadler, M. Lampe) - 01:04:46
  2. Die Turboschnecken (Jörg u. Jonas Heindl, C. Ullmann) – 01:10:46
  3. Hurtige Enten (M. Schönberger, S. Jäck, T. Gietl) - 01:14:19

Sonderwertung Stadtmeisterschaft:

Stadtmeisterin         Marie Pöllinger – 00:59:30

Stadtmeister              Jochen Stöberl – 00:56:25

Staffel Stadtmeister Hurtige Enten (M. Schönberger, S. Jäck, T. Gietl) - 01:14:19

K1024 Ideale Bedingungen beim 33. Regental Triathlon

K1024 Stadtmeisterin und Gesamtschnellste mit Schirmherrn B. Boml und Mitorganisator M. Pöllinger

K1024 Tagesschnellster Jonas Fischer

 

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