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Laufsport 

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Wichtige Infos

Absage Regentallauf

NITTENAU. Lange hatte die Vorstandschaft der Laufabteilung des TSV Nittenau mit sich gerungen. Ist doch der Regentallauf das Highlight im Vereinsleben der Abteilung und auch eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Stadt Nittenau. Doch im Mai dieses Jahres musste man der Entwicklung der Corona-Fallzahlen in Deutschland Rechnung tragen. Die Vorbereitungen für das Event, das am 27. September stattfinden sollte, wurden gestoppt. Den ehrenamtlichen Helfern wollte man nicht zumuten, die nötigen Vorarbeiten auszuführen, die im Falle einer Absage umsonst gewesen wären. Die Entscheidung hat sich letztendlich und man muss sagen, leider als richtig erwiesen. Die Infektionszahlen lassen derzeit eine Veranstaltung in dieser Größenordnung auf keinen Fall zu.


Alexander Ernst und seinem Vorstandsteam ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, wissen doch alle, dass nicht nur die teilnehmenden Läuferinnen und Läufer auf eine weitere Veranstaltung in 2020 verzichten müssen, sondern dass auch den Mitgliedern und Helfern der rührigen Abteilung ein ereignisreiches und intensives Ereignis entgeht. Zumal der diesjährige Regentallauf eine Jubiläumsveranstaltung dargestellt hätte. 2011 ging das Rennen entlang des Regens zum ersten Mal über die Bühne. 195 Sportlerinnen und Sportler machten sich auf die vier damals angebotenen Strecken. 2019 lagen die Anmeldungen bereits bei über 500 Teilnehmern. Mit dem Kindergartenlauf und den 15-KM-Lauf hatte man das Angebot nochmal erweitert. Und die elektronische Zeitnahme ab 2018 hob die Veranstaltung auf ein noch professionelleres Niveau. Und der 10. Regentallauf sollte natürlich etwas Besonderes werden. Eine virtuelle Veranstaltung, bei der die Teilnehmer nur für sich laufen, wollte man deshalb gar nicht ins Auge fassen, lebt doch die Veranstaltung nicht nur vom Ehrgeiz der startenden Sportler, sondern auch vom Zusammentreffen vieler Läuferinnen und Läufer, die einfach einen tollen Sporttag erleben wollen. Alle, Sportler und Veranstalter, hoffen nun natürlich, dass die Infektionszahlen zumindest ab nächstes Jahr wieder Laufveranstaltungen zulassen.

Der Termin für den 10. Regentallauf ist auf jeden Fall schon mal festgesetzt. Am Sonntag, den 26. September 2021 soll die Jubiläumsveranstaltung steigen. Dann hoffentlich ohne jegliche Angst vor Ansteckung, denn nur so kann die tolle Atmosphäre, für die der Regentallauf bekannt ist, wieder aufkommen.

Absage Lauf10! 2020

Der TSV-Nittenau Laufsport wird im Jahr 2020 kein Training im Rahmen der Lauf10! Veranstaltung des Bayerischen Rundfunks anbieten. Die Wiederaufnahme des Lauf10! Angebots wird in den Regionalzeitungen frühzeitig angekündigt. 

COVID-19 Laufchallenge

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NITTENAU. Dass Sport in der Gruppe einfach mehr Spaß macht, ist allgemein bekannt. Doch die aktuelle Corona-Pandemie machte auch die Mitglieder der Laufsportabteilung gezwungenermaßen zu Einzelkämpfern. Das Fehlen des gemeinsamen Trainings und die abgesagten Laufevents als gesetztes Ziel machten es den Sportler*innen in den vergangenen Wochen schwer, die Motivation zum Training aufrechtzuerhalten. Um dem entgegenzuwirken, startete Abteilungsleiter Alexander Ernst die TSV-Laufchallenge. Gelaufene Kilometer sollten in einer App gesammelt werden, zusammen mit Bild von Läufer und Laufuhr. „Damit man seine Sportkameraden wenigstens virtuell trifft“, so Ernst. 

Immerhin sind so vom 22. März bis 30. April 3380 Kilometer zusammengekommen und auch einige lustige Bilder und Kommentare. Die fleißigsten Kilometersammler waren dabei Daniele Hecker mit 223 km und Edeltraud Auburger mit 191 km. Bei den Männern spulte Thomas Dirscherl 301 km herunter, gefolgt von Benedikt Brem mit 294 Laufkilometer. Als laufbegeisterte Familie zeigten sich erwartungsgemäß  Rudi, Andrea, Benedikt und Eva Brem. Die absolvierten in  den sechs Wochen zusammen 700 Kilometer.

Als nächste Aktion läuft in der Abteilung  die Aktion „DLV-Laufabzeichen“. Den gesamten Monat Mai kann das Laufabzeichen in verschiedenen Stufen erlaufen werden. Angefangen von 15 Minuten Laufen ohne Pause und Zeitlimit bis zu 120 Minuten. Für die besonders Ausdauernden gibt es die Möglichkeit, mit einer gelaufenen Strecke von 42,195 Kilometer ohne Zeitlimit das Marathonabzeichen zu erlangen . (tla)

Jubiläum für Thalmeier-Parzefall

2019 Jungfrau MarathonDie drei Nittenauer Starter in Interlaken: Klaus Thalmeier, Silvia Thalmeier-Parzefall und Lutz Wieden

Interlaken, September 2019. Sehr viele Läuferinnen und Läufer starten jedes Wochenende an den zahllosen Laufveranstaltungen mit unterschiedlichsten Distanzen. Ob 5km, 10km oder 15km, es wird immer für jeden Sportler die richtige Streckenlänge angeboten. Für viele dieser Läufer stellt da ein Halbmarathon schon eine richtige Herausforderung dar. Einer immer größer werdenden Gruppe von Laufsportlern reichen aber diese 21km nicht mehr aus, diese stellen sich dann der ultimativen Herausforderung eines Vollmarathons. Die vielen ausgebuchten Marathonläufe beweisen das. Die meisten Strecken führen in den großen Städten an den jeweiligen Sehenswürdigkeiten vorbei oder verlaufen durch reizvolle Landschaften. Durch eine besonders schöne Landschaft führt alljährlich im Spätsommer der Jungfrau-Marathon bei Interlaken im schweizerischen Kanton Bern. Dieser außergewöhnliche Marathon verläuft vom Start in Interlaken über kleine Dörfer wie Wilderswil und Zweilütschinen über Lauterbrunnen und Wengen bis hinauf ins Ziel kleine Scheidegg. Dabei ist nicht nur die Standard-Marathondistanz von 42km zu bewältigen sondern auch, und das stellt die große Schwierigkeit dar, einen Gesamthöhenunterschied von 1840 Höhenmetern zu bewältigen. Die Sportler werden bei ihren großen Anstrengungen allerdings durch die spektakuläre Berglandschaft und im Ziel durch den grandiosen Blick auf die Bergriesen Eiger, Mönch und Jungfrau mehr als entschädigt.


Die Nittenauerin Silvia Thalmeier-Parzefall konnte in diesem Jahr beim Jungfrau-Marathon ein besonderes Jubiläum feiern. Sie meisterte diese sehr anspruchsvolle Strecke bereits zum 10. Mal! Seit 2010 stellte sie sich Jahr für Jahr wieder in Interlaken an den Start. Dabei ging es ihr nie um vordere Plätze oder Spitzenzeiten, sondern hauptsächlich um das besondere Gefühl im Ziel es wieder geschafft zu haben. Dieses Jahr allerdings war Silvia Thalmeier-Parzefall sehr gut in Form und erreichte in ihrer Altersklasse einen hervorragenden 30. Platz. Immer an ihrer Seite war in allen Jahren ihr Ehemann Klaus Thalmeier, welcher heuer bereits zum 13. Mal teilgenommen hat. Und immer noch haben beide nicht genug vom Jungfrau-Marathon, denn beide sagten bereits jetzt ihre Teilnahme für nächstes Jahr fest zu.

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