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Laufsport 

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Nittenauer Läufer liefern in München ab

Der TSV Nittenau ging beim 35. Halbmarathon mit zwölf Sportlern an den Start. Gänsehaut war vorprogrammiert.

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NITTENAU.Zwölf Mitglieder der Laufabteilung des TSV Nittenau wagten sich beim diesjährigen 35. München Marathon auf die Halbmarathonstrecke und waren am Ende begeistert von der Veranstaltung und äußerst zufrieden mit ihren persönlichen Leistungen.

 

Nach einjähriger „Corona-Pause“ nutzten die Nittenauer Läuferinnen und Läufer die Chance, endlich wieder an einem offiziellen Laufevent teilnehmen zu können. Lange war ungewiss, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann, da für die Durchführung ein strenges Hygienekonzept von der Stadt München gefordert worden war. Erst am 7. September hatte die Stadt München dann grünes Licht für die Veranstaltung gegeben. Trotz dieser Unsicherheit meldeten sich zwölf Mitglieder der Laufabteilung des TSV Nittenau an und bereiteten sich mit einem zwölfwöchigen Trainingsprogramm unter der Leitung von Harald Loibl auf den großen Tag vor.

 

Der Marathon München gehört zu den fünf teilnehmerstärksten Marathons in Deutschland, auch wenn diesmal statt der üblichen 18 000 Teilnehmer „nur“ rund 11 000 Teilnehmer gemeldet waren. Beim Halbmarathon-Wettbewerb gingen in diesem Jahr immerhin 5500 Läuferinnen und Läufer an den Start. Bei kühlen fünf Grad und strahlenden Sonnenschein ging es dann ab 9 Uhr in mehreren Wellen aus dem Olympiastadion auf die Strecke.

 

Diese führte durch Neuschwabing zum Siegestor, weiter durch den Englischen Garten und auf der gleichen Strecke zurück zum Olympiastadion durch das Marathontor zum Zieleinlauf. Gänsehautfeeling war deshalb vorprogrammiert, als man nach 21,1 KM auf der Tartanbahn des Olympiastadions ins Ziel einlief und die redlich verdiente Finisher-Medaille überreicht bekam. Trotz der Einschränkung durch die 3G-Regeln, die auch für die Zuschauer galten, säumten doch viele Fans die Laufstrecke, um die Teilnehmer lautstark anzufeuern.

 

Durch die geänderte Streckenführung und der Tatsache, dass Marathon und Halbmarathon zeitgleich und auf derselben Strecke durchgeführt wurden, kam es allerdings zu einem dichten Gedränge auf der Laufstrecke. Trotzdem waren alle Teilnehmer der Laufabteilung überwältigt von der tollen Atmosphäre, der reibungslosen Organisation und auch äußerst zufrieden mit ihren erbrachten Leistungen. Fritz Lanzl war TSV-Schnellster in einer Zeit von 1:36:35. Ebenfalls unter zwei Stunden blieben Alois Oberberger, mit 1:40:51 und Markus Pelzer in 1:48:35. Beide hatten das erste Mal an einem Halbmarathon teilgenommen. Ebenfalls Debütanten auf der HM-Strecke waren Gudrun Fischer, Silvia Zausinger, Roswitha Schmidhuber, Konrad Lippert und Michael Gleixner. Sie erreichten, wie auch Bettina Jakob, Andrea Kuttenberger und Manfred Fischer, Zielzeiten zwischen 2:08 und 2:36. (tla)

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Fritz Lanzl 1:36:35, Alois Oberberger 1:40:51, Markus Pelzer 1:48:35, Michael Gleixner 2:08:03, Bettina Jakob, 2:14:52, Silvia Zausinger 2:18:44, Manfred Fischer 2:20:24, Andrea Kuttenberger 2:25:04, Gudrun Fischer 2:28:30, Roswitha Schmidhuber und Konrad Lippert 2:36:25.

Absage Regentallauf

NITTENAU. Lange hatte die Vorstandschaft der Laufabteilung des TSV Nittenau mit sich gerungen. Ist doch der Regentallauf das Highlight im Vereinsleben der Abteilung und auch eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Stadt Nittenau. Doch im Mai dieses Jahres musste man der Entwicklung der Corona-Fallzahlen in Deutschland Rechnung tragen. Die Vorbereitungen für das Event, das am 27. September stattfinden sollte, wurden gestoppt. Den ehrenamtlichen Helfern wollte man nicht zumuten, die nötigen Vorarbeiten auszuführen, die im Falle einer Absage umsonst gewesen wären. Die Entscheidung hat sich letztendlich und man muss sagen, leider als richtig erwiesen. Die Infektionszahlen lassen derzeit eine Veranstaltung in dieser Größenordnung auf keinen Fall zu.


Alexander Ernst und seinem Vorstandsteam ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, wissen doch alle, dass nicht nur die teilnehmenden Läuferinnen und Läufer auf eine weitere Veranstaltung in 2020 verzichten müssen, sondern dass auch den Mitgliedern und Helfern der rührigen Abteilung ein ereignisreiches und intensives Ereignis entgeht. Zumal der diesjährige Regentallauf eine Jubiläumsveranstaltung dargestellt hätte. 2011 ging das Rennen entlang des Regens zum ersten Mal über die Bühne. 195 Sportlerinnen und Sportler machten sich auf die vier damals angebotenen Strecken. 2019 lagen die Anmeldungen bereits bei über 500 Teilnehmern. Mit dem Kindergartenlauf und den 15-KM-Lauf hatte man das Angebot nochmal erweitert. Und die elektronische Zeitnahme ab 2018 hob die Veranstaltung auf ein noch professionelleres Niveau. Und der 10. Regentallauf sollte natürlich etwas Besonderes werden. Eine virtuelle Veranstaltung, bei der die Teilnehmer nur für sich laufen, wollte man deshalb gar nicht ins Auge fassen, lebt doch die Veranstaltung nicht nur vom Ehrgeiz der startenden Sportler, sondern auch vom Zusammentreffen vieler Läuferinnen und Läufer, die einfach einen tollen Sporttag erleben wollen. Alle, Sportler und Veranstalter, hoffen nun natürlich, dass die Infektionszahlen zumindest ab nächstes Jahr wieder Laufveranstaltungen zulassen.

Der Termin für den 10. Regentallauf ist auf jeden Fall schon mal festgesetzt. Am Sonntag, den 26. September 2021 soll die Jubiläumsveranstaltung steigen. Dann hoffentlich ohne jegliche Angst vor Ansteckung, denn nur so kann die tolle Atmosphäre, für die der Regentallauf bekannt ist, wieder aufkommen.

Absage Lauf10! 2020

Der TSV-Nittenau Laufsport wird im Jahr 2020 kein Training im Rahmen der Lauf10! Veranstaltung des Bayerischen Rundfunks anbieten. Die Wiederaufnahme des Lauf10! Angebots wird in den Regionalzeitungen frühzeitig angekündigt. 

COVID-19 Laufchallenge

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NITTENAU. Dass Sport in der Gruppe einfach mehr Spaß macht, ist allgemein bekannt. Doch die aktuelle Corona-Pandemie machte auch die Mitglieder der Laufsportabteilung gezwungenermaßen zu Einzelkämpfern. Das Fehlen des gemeinsamen Trainings und die abgesagten Laufevents als gesetztes Ziel machten es den Sportler*innen in den vergangenen Wochen schwer, die Motivation zum Training aufrechtzuerhalten. Um dem entgegenzuwirken, startete Abteilungsleiter Alexander Ernst die TSV-Laufchallenge. Gelaufene Kilometer sollten in einer App gesammelt werden, zusammen mit Bild von Läufer und Laufuhr. „Damit man seine Sportkameraden wenigstens virtuell trifft“, so Ernst. 

Immerhin sind so vom 22. März bis 30. April 3380 Kilometer zusammengekommen und auch einige lustige Bilder und Kommentare. Die fleißigsten Kilometersammler waren dabei Daniele Hecker mit 223 km und Edeltraud Auburger mit 191 km. Bei den Männern spulte Thomas Dirscherl 301 km herunter, gefolgt von Benedikt Brem mit 294 Laufkilometer. Als laufbegeisterte Familie zeigten sich erwartungsgemäß  Rudi, Andrea, Benedikt und Eva Brem. Die absolvierten in  den sechs Wochen zusammen 700 Kilometer.

Als nächste Aktion läuft in der Abteilung  die Aktion „DLV-Laufabzeichen“. Den gesamten Monat Mai kann das Laufabzeichen in verschiedenen Stufen erlaufen werden. Angefangen von 15 Minuten Laufen ohne Pause und Zeitlimit bis zu 120 Minuten. Für die besonders Ausdauernden gibt es die Möglichkeit, mit einer gelaufenen Strecke von 42,195 Kilometer ohne Zeitlimit das Marathonabzeichen zu erlangen . (tla)

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